17 September 2010 - 19:30

Der iranische Parlamentspräsident Ali Laridschani hat sich für die Verstärkung der kulturellen Zusammenarbeit zwischen Iran und der Schweiz ausgesprochen.

Bei einem Treffen mit der schweizer Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer, welches am Mittwoch in Genf stattfand, wies Laridschani auf die guten Beziehungen beider Länder hin und sagte, dass die Neutralität der Schweiz eine positive Einstellung gegenüber diesem Land in Bezug auf regionale und internationale Fragen bewirkt habe.Bei diesem Treffen bekräftigte Laridschani, dass Iran auf gar keinen Fall die Herstellung von Atomwaffen anstrebt und ergänzte, dass die iranische Atomfrage nicht durch Verabschiedung von Anti-Iran-Resolutionen gelöst wird.Die schweizer Nationalratspräsidentin brachte bei diesem Treffen ihre Freude über die Teilnahme Irans an der dritten Konferenz der Parlamentschef der Mitgliedsländer der Interparlamentarischen Union in Genf zum Ausdruck. Pascale Bruderer unterstrich ferner, dass der Kulturaustausch zwischen der Schweiz und Iran zu einem besseren beiderseitigen Verständnis führen werde und deshalb von großer Bedeutung ist.